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The James Bond 007 Dossier

Bond, James Bond.

11. January 2018 16:35
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Bond's Last Secret

11. January 2018 16:35 by m | 0 Comments

This October 2015 Edition of TV Digital, a German TV Guide featured a nice little article on the new film, SpectreSpectre, which would open in Theaters in Germany on November 5th, 2015. Evidently, SKY TV (a European Satellite Television Network) devoted an entire channel that month to James Bond films, showing nothing but 007 movies 24 hours a day, so James Bond is actually featured on over 30 pages in this issue!

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Bond's Letztes Geheimnis

Sie waren nicht gerührt, sondern arg geschüttelt: Barbara Broccoli und Michael G. Wilson, seit Jahrzehnten allmächtige Produzenten der James-Bond-Kinoreihe, mussten Ende 2014 erfahren, dass das Drehbuch des 24. 007-Abenteuers aufgrund der „Sony-Leaks“ ins Internet gestellt wurde. Nicht nur der mögliche Filminhalt (siehe Seite 9) landete in der Öffentlichkeit, auch viele E-Mails von Mitarbeitern, die sich über die angeblich mangelnde Qualität des Skripts ausließen. Es war nicht die einzige Panne, die zahlreiche Fans vermuten ließ, dass „SpectreSpectre“ (ab 5. November im Kino) mit der Startnummer 24 eine Unglückszahl erwischt habe: Hauptdarsteller Daniel Craig verletzte sich bei einer Actionszene in den Pinewood-Studios am Knie, fünf Bond-Autos im Wert von einer Million Dollar wurden von einem Parkplatz gestohlen, insgesamt vier Drehbuchautoren dokterten am Skript herum, obendrein stieg das Budget mit geschätzten 350 Millionen Dollar in astronomische Höhen. Damit wäre „SpectreSpectre“ der teuerste Bond aller Zeiten und nach „Avatar“ der zweitteuerste Film der Kinogeschichte überhaupt.

Der Nachfolger von „SkyfallSkyfall“ (2012), der satte 1,1 Milliarden Dollar einahm – eine überteuerte Gurke? TV DIGITAL besuchte den Set in Mexiko, überprüfte sämtliche Gerüchte zum Dreh, sprach mit Beteiligten und erfuhr schließlich, dass „SpectreSpectre“ wohl James Bonds letztes Geheimnis lüften wird. DER HUBSCHRAUBER STEIGT in Mexiko-Stadt vom Hauptplatz Zócalo in die Höhe, an der offenen Tür kämpft MI6-Agent James Bond (Daniel Craig) mit dem italienischen Terrorverdächtigen Marco Sciarra (Alessandro Cremona). In Mexikos Hauptstadt dreht das Team die berühmte 007-Eingangssequenz, die das Publikum sofort packen soll – das ist Bond-Tradition seit mehr als 60 Jahren. Doch wohin führt der Weg diesmal? 2006 hatte „Casino RoyaleCasino Royale“ eine eher düstere Hardboiled-Interpretation von James Bond etabliert, der so erfolgreiche „SkyfallSkyfall“ führte die Reihe dann wieder zurück auf den in der Vergangenheit bewährten Kurs. Und in dieser Richtung wird es weitergehen. „Der neue Film wird eine Hommage an den klassischen Bond“, sagt Produzentin Barbara Broccoli im Interview mit TV DIGITAL. Und Daniel Craig bestätigt: „Wir nahmen, was wir von ‚SkyfallSkyfall‘ hatten, und wollten es noch einmal besser machen.“ Dafür wartete man sogar sechs Monate lang auf den „SkyfallSkyfall“- Regisseur Sam Mendes, der zunächst keine Lust hatte, einen weiteren Bond zu drehen.

Sowohl Craig als auch Mendes geben den ersten Roger-Moore-Einsatz „Leben und sterben lassen“ (1973) als ihren Lieblings- Bond-Film an. „Ich war diesmal so involviert wie noch nie“, sagt Daniel Craig – und lässt keinen Zweifel daran, dass es ihm vor allem um die beliebte Roger-Moore-Ironie ging. So ist es nur logisch, dass viele Elemente der klassischen Ära in „SpectreSpectre“ auftauchen werden. Die Drehorte etwa liegen mit Rom, London, Mexiko-Stadt und Tanger im bekannten Bereich – doch dazu kommt mit Obertilliach in Österreich endlich wieder eine Location im Schnee. „Sam Mendes sagte zu mir: ‚Finde etwas Heißes und etwas Kaltes für mich‘“, erklärt der mit dem Oscar prämierte Produktionsdesigner Dennis Gassner. Der Kanadier, wie viele im Team schon bei „SkyfallSkyfall“ dabei, sieht den Look des neuen Films denn auch als Referenz an Ken Adam, der in den 60er- und 70er-Jahren aufwendige Bond-Bauten schuf.

Das Bond-Auto wird erneut ein Aston Martin sein (zum elften Mal) – ein silbernes DB10 Coupé, von dem es nur zehn Stück gibt. Zudem wird die in „SkyfallSkyfall“ erneut etablierte MI6-Familie dabei sein – und sie wird mehr Raum einnehmen: „Es war mir sehr wichtig, die Beziehung zwischen Bond und dem neuen M (Ralph Fiennes), Q (Ben Whishaw) und Miss Moneypenny (Naomie Harris) fortzusetzen“, erklärt Sam Mendes. „Ich habe jetzt fast das Gefühl, dass sie mein Eigentum sind.“

DIE ACTIONSZENEN WERDEN ebenfalls nach guter alter (und teurer) 007-Manier gedreht: „Es ist bei uns ja Tradition, dass wir die Action so real und mit so wenig CGI wie möglich drehen“, sagt Daniel Craig. Auch mit Dave Bautista als Schlägertyp – zum dritten Mal ist ein Ex-Wrestler bei Bond am Start – geht man den klassischen Weg. „Das Besondere an meiner Rolle ist, das Mr. Hinx nicht nur muskulös ist, sondern auch sehr unbeschwert und happy“, erklärt der 46-Jährige. Das erinnert doch sehr an den legendären „Beißer“ („Der Spion, der mich liebte“, 1977, sowie „MoonrakerMoonraker“, 1979) oder Oddjob („GoldfingerGoldfinger“, 1964). Letzteren nennt Bautista als seinen Lieblingsschurken.

Aber was gibt es Neues? Da Sam Mendes Regie führt, wird es auch diesmal für die Fans nicht ohne Schmerzen abgehen – immerhin musste in „SkyfallSkyfall“ die beliebte Judi Dench als M sterben. Auch für „SpectreSpectre“ verspricht der Brite „zwei Knaller“ ...

Bei den Girls wird es einen Mix geben: Zwar will Stephanie Sigman – das erste mexikanische Bond-Girl – ganz klassisch einen One-Night-Stand. „Die anderen sind aber weniger traditionell“, erklärt Mendes. Mit der zur Drehzeit 50-jährigen Monica Bellucci wurde das älteste Bond-Girl aller Zeiten ausgewählt (bisher war das Honor Blackman mit 38 in „GoldfingerGoldfinger“) – ein Hinweis darauf, dass das Thema Alter eine Rolle in „SpectreSpectre“ spielt. Und mit Léa Seydoux gibt es für Bond erstmals seit Eva Green in „Casino RoyaleCasino Royale“ wieder eine große Liebe. „Ich werde Bonds Leben auf den Kopf stellen“, sagt sie – das steht tatsächlich zu befürchten! Warum? Das erklären wir am Schluss ... Furcht ist aber das passende Stichwort für die entscheidende Neuerung: Der Oberschurke des Films heißt Franz Oberhauser. In Ian Flemings Bond-Kurzgeschichte „OctopussyOctopussy“ (1966) taucht ein Hannes Oberhauser auf, Ski- und Kletterlehrer des jungen Bond. Der Schluss auf eine persönliche Verbindung Bonds mit dem Oberbösewicht (siehe Story) liegt nahe – das Foto in seinen Händen im „SpectreSpectre“-Teaser-Trailer ist ein klarer Hinweis. Aber es kommt schlimmer: 2013 kauften die 007-Produzenten nach mehr als 50 Jahren endgültig die Rechte an der Idee der Terrororganisation SpectreSpectre und deren Anführer Ernst Stavro Blofeld zurück, der sämtliche Geheimdienste unterwandern will – und der in vier Bond-Büchern und sechs -Filmen (u. a. gespielt von Anthony Dawson, Telly Savalas oder Max von Sydow) auftauchte. Für das Buch „ThunderballThunderball“ (1961; dt. „Feuerball“, 1967) hatte Ian Fleming die- se Idee von einem gewissen Kevin McClory geklaut und deshalb die Filmrechte verloren (nur so konnte der nicht offizielle Bond-Film „Sag niemals nie“ 1983 überhaupt entstehen).

Für „SpectreSpectre“ kann das nur eines bedeuten: Blofeld ist zurück! Im durch die „Sony-Leaks“ veröffentlichten Drehbuch taucht der Name zwar nicht auf, wohl aber in den dazugehörigen E-Mails. Die Schlussfolgerung allerdings, dass sich Blofeld hinter Oberhauser verbirgt, wäre voreilig: Die Kritik am Skript entzündete sich vor allem am letzten Akt, an dem während des acht Monate langen Drehs weiter gefeilt wurde. Und Oberhauser- Darsteller Christoph Waltz sagt im Interview mit TV DIGITAL klipp und klar: „Nein, ich bin nicht Blofeld!“ Die Nachfrage, ob er denn beim Dreh einmal eine Angorakatze streicheln musste (wie Anthony Dawson als Oberhauser in „Liebesgrüße aus Moskau“ 1963), lässt er leider unbeantwortet ...

VIELLEICHT WURDE DAS DREHBUCH in diesem entscheidenden Punkt tatsächlich geändert – Christoph Waltz wäre ja doch ein zu offensichtlicher Blofeld. Sollte dies so sein, hätte TV DIGITAL zwei andere Möglichkeiten parat, die sich aus dem Skript und der Bond- Historie ergeben: Monica Bellucci könnte Blofeld sein, denn ihr Rollenname Sciarra erinnert an das italienische Wort „sciara“ für Vulkan – die SpectreSpectre-Basis in „Man lebt nur zweimal“ (1967) lag im Innern eines Vulkans. Oder es ist Léa Seydoux, denn die Praxis von Bonds neuer Liebe, der Psychologin Madeleine Swann, liegt auf einer Bergspitze – wie die SpectreSpectre-Basis in „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969). Aber so fies wird Sam Mendes zu seinem Helden dann doch nicht sein, oder? 

Oliver Noelle

[Source: tvDIGITAL Nr.22, October 9th, 2015.]

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